Aktuelles

Vor der bevorstehenden Sitzung des Klimakabinetts am 20.09.2019, in der von der Bundesregierung wichtige Entscheidungen zum Klimaschutz in Deutschland getroffen werden sollen (es geht u.a. um Förderprogramme, neue Vorgaben und einen Preis für das Treibhausgas CO2), hat der Fachverband Innendämmung (FVID) e.V. mit einem Positionspapier Stellung bezogen.

Der FVID e.V. begrüßt es zunächst, dass das Thema energetische Modernisierung des Gebäudebestandes als wichtige Komponente zur Erreichung der Klimaziele politisch thematisiert wurde. Der Energiebedarf von Gebäuden kann jedoch praktisch nur im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtungsweise gesenkt werden. Nur wenn alle Komponenten, von den Bauteilen der Gebäudehülle bis zur Anlagentechnik, zusammenpassen und aufeinander abgestimmt sind, können Energiebedarf und Treibhausgasemissionen minimiert werden. 

Viele Gebäude stammen aus der Nachkriegszeit und verfügen über entsprechend schlechte energetische Standards. So sind im Moment zum Beispiel noch ca. 3/4 der Fenster energetisch unzureichend und ca. 2/3 der Außenwände noch ungedämmt. Leider wird seit der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2013 der Instandsetzungsdruck bei der Verwendung von raumseitigen Wärmedämmungen genommen. Anforderungen an einzuhaltende Wärmedurchgangskoeffizienten bei Innendämmungen sind darin explizit nicht mehr formuliert. 

Da die wissenschaftlichen Erkenntnisse, praktischen Umsetzungen und normativen Vorgaben im Bereich der Innendämmung von Außenwänden in den letzten Jahren jedoch deutlich vorangeschritten sind, sieht der FVID e.V. keine Hürden, konkrete und praktikable Anforderungswerte für die Innendämmung zu formulieren. Diese wurden leider jedoch im Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes vom 28.05.2019 nicht ausreichend berücksichtigt (siehe hierzu auch die Stellungnahme des FVID e.V. vom 28.06.2019). 

Es existieren zwischenzeitlich anerkannte Regelwerke zur Planung von Innendämmungen mit entsprechend vereinfachten Nachweisverfahren. Denkbar wären aus Sicht des FVID e.V. daher die folgenden Anforderungen für den maximalen Wärmedurchgangskoeffizient bei raumseitig gedämmten Außenwänden:

U ≤ 0,50 W/(m²K), für Massivwände
U ≤ 0,65 W/(m²K), für Sichtfachwerkwände

In jedem Fall ist ein Zusatz zu formulieren: „Falls dieser Wert aus bauphysikalischen, baukonstruktiven oder gestalterischen Gründen nicht erreichbar ist, ist dieses fachlich zu begründen und ein höchstmöglicher Wärmeschutz einzubauen. Wärmebrücken sind zu berücksichtigen. Grundlage der Beurteilung stellen die WTA-Merkblätter 6-4 und 6-5.“ 

In Verbindung mit dem Marktpotenzial an Innendämmung – man rechnet grob geschätzt mit ca. 5 Mio m² Innendämmung jährlich in Deutschland – wäre es somit möglich, eine erhebliche Verbesserung der energieeffizienten Eigenschaften von Außenwänden bei raumseitiger Dämmung zu erzielen und damit das Erreichen der geplanten Klimaschutzziele zu beschleunigen. Darüber hinaus ist ein strukturiertes planvolles Vorgehen auf der Basis einer fundierter Zustandsanalyse und Bestandsaufnahme der vorhandenen Gebäude- und Bauteilqualität zur Zielerreichung unerlässlich. 

Nur im Rahmen einer technologieneutralen, ergebnisoffenen, gesamtheitlichen Betrachtung bei gleichzeitiger Verringerung des Energiebedarfs und des Ausbaus erneuerbarer Energien wird Deutschland seine Klimaziele erreichen können. Besser innen dämmen ist dabei ein wichtiger Beitrag.

 

Unter diesem Motto organisierte das Deutsches Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. am 06.09.2019 in seiner Geschäftsstelle in der Berliner Straße 257 in Offenbach am Main einen "Runden Tisch" mit seinen Kooperationspartnern. Gemeinsam wollte man über die Zukunft der Energieeffizienzverbesserung von Gebäuden – und aus Sicht des DEN e.V. speziell über die dafür zwingend erforderliche fachkundige Energieberatung – nachdenken und sich austauschen. Denn dass sich etwas in Sachen Umwelt und Klimaschutz ändern muss, ist mittlerweile jedem bewusst.



Eingeladen waren die verantwortlichen Vertreter der folgenden Verbände und Institutionen, mit denen das DEN e.V. erfolgreich zusammenarbeitet:

 

Die Teilnehmer am Runden Tisch des DEN e.V. vereint ein Ziel: Nur gemeinsam - mit nachhaltigen, wirksamen und ganzheitlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Bestandsgebäuden - lassen sich Klimaschutzziele erreichen


Die Teilnehmer am Runden Tisch des DEN e.V. vereint ein Ziel: Nur gemeinsam - mit nachhaltigen, wirksamen und ganzheitlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Bestandsgebäuden - lassen sich Klimaschutzziele erreichen



 

Nach Eröffnung und Begrüßung durch den Vorstand des DEN e.V., Dipl.-Ing. (FH) Hinderk Hillebrands und Dipl.-Ing. (FH) Hermann Dannecker, stellten sich das DEN e.V. und die eingeladenen Kooperationspartner mit Impulsvorträgen zunächst einander vor, um anschließend gemeinsam über die Chancen und Möglichkeiten zur Thematik zu diskutieren, die unterschiedlichen Positionen, Strategien und Ideen aufzuzeigen und aus dieser Themensammlung das weitere gemeinsame Vorgehen der Kooperationspartner zu vereinbaren.



Zusammen konnte so am Runden Tisch des DEN e.V., an dem auch das Energiereferat der Stadt Frankfurt teilnahm, über Perspektiven und Trends der Verbesserung der Energieeffizienz unserer Gebäude diskutiert und darüber nachgedacht werden, welche konkreten Maßnahmen die Energiewende und die gemeinsamen Ziele der beteiligten Verbände weiter voran bringen, wenn man dabei stets das Gesamte im Fokus behält. So einigten sich die anwesenden Teilnehmer zum Beispiel auf die Adressierung von Positionspapieren an Vertreter des Bundestages, um auf geeignete Möglichkeiten und Wirkungen von Klimaschutz-Maßnahmen im Einzelnen und im Gesamten aufmerksam zu machen. Denn zur Sitzung des Ausschusses am 20. September 2019 will die Regierung die wesentlichen Entscheidungen treffen, die sicherstellen sollen, dass Deutschland seine Klimaziele erreicht. Wenn diese politischen Rahmenbedingungen nicht eine Transformation der gesellschaftlichen Anforderungen und der erforderlichen, nachhaltigen und technologieoffenen technischen Lösungen für den Klimaschutz ermöglichen, dann rennt uns die Zeit davon.

 

Um die Anwendungsmöglichkeiten von Innendämmsystemen zu verifizieren, führt der FVID eigene Forschungsprojekte durch. Aktuell wurde die Frage untersucht, was passiert, wenn man bei Innendämmungen auf eine Flankendämmung bestimmter angrenzender Bauteile verzichtet? Dabei wurde sowohl bei energetisch sanierten Bauteilen als auch bei benachbarten, angrenzenden, nicht sanierten Situationen überprüft, welche Risiken entstehen bzw. sich verändern, wenn man dort nicht die Anforderungen der DIN 4108 (Oberflächentemperatur größer als mindestens 12,6°C, Temperaturfaktor größer als mindestens 0,70) erreicht. Führt dies zwangsläufig zum Ausschluss der betrachteten Einbausituation „Flankendämmung“?

Dazu wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fachhochschule Rosenheim, Studiengang Innenausbau eine Parameterstudie mithilfe hygrothermischer und instationärer Nachweise am Beispiel ausgewählter Konstruktionen durchgeführt. Eine Zusammenstellung der Ergebnisse wird in nächster Zeit auf der Internetseite des FVID in der Rubrik FVID-Nachgedacht erfolgen.

Weiterhin beteiligt sich der FVID bei externen Forschungstätigkeiten als assoziierter Partner, z.B. in Zusammenarbeit mit der TU Kaiserslautern, oder als Kommunikationspartner, z.B. bei dem EU-Forschungsprojekt RIBuild, bei dem untersucht wird, wie Innendämmsysteme in historischen Gebäuden eingebaut und gleichzeitig deren architektonischen und kulturellen Funktionen im Sinne des Denkmalschutzes beibehalten werden können.

Informationen zum EU-Projekt RIBuild findet man auf der Projektinterseite unter www.ribuild.eu. Dort können auch interessante Videos (in Englisch) zum Thema Innendämmung abgerufen werden. Zum Beispiel wird in einem 4-minütigen Video erklärt, warum Innendämmung kein Einzelfall mehr ist und welche Möglichkeiten und Grenzen mit dieser Art der energetischen Ertüchtigung von Außenwandbauteilen verbunden sind.

Das RIBuild-Projekt hat u.a. auch die Aufgabe, vollständige und umfassende Richtlinien insbesondere für ausführende Fachunternehmen zu schaffen, auf deren Basis feuchtesichere Innendämmsystemaufbauten in Bestandsgebäuden eingebaut werden können. Dieses Ziel verfolgen auch die jährlichen stattfindenden 3-Tages-Seminare des FVID "Sachkunde Innendämmung - Qualifizierung zum Einbau RAL-zertifizierter Innendämmungen". Die Endversion der Richtlinien von RIBuild wird voraussichtlich gegen Ende 2019 veröffentlicht werden.

Gerade bei historischen Gebäuden können die Energieeinsparmöglichkeiten durch erhöhte Investitionskosten und lange Finanzierungsdauern gebremst werden. Gerade bei Innendämmungen dürfen nicht ausschließlich Invest und Return-Of-Invest in Betracht gezogen werden. Vielmehr ist ein Um-Denken in Richtung Lebenszykluskosten erforderlich. Denn Aktivitäten in der Nutzungs- und Betriebsphase, zum Beispiel Inspektion, Wartung, Instandhaltung und Monitoring von Innendämmungen, spielen eine entscheidende Rolle. Im Rahmen des RIBuild-Projektes wird daher zurzeit ein Softwaretool entwickelt, mit dem eine Lebenszyklusbetrachtung und eine -kostenbewertung für Innendämmungen möglich sein wird. Die Nutzer können damit dann Kosten- und Umweltvorteile bei verschiedenen Innendämmsystemaufbauten und die Möglichkeiten und Grenzen bewerten. Einen Kurzfilm dazu findet man unter https://www.ribuild.eu/news/coming-tool-environmental-and-cost- assessment-internal-insulation. Das Softwaretool wird voraussichtlich Ende 2019 auf der Internetseite von RIBuild zum Download zur Verfügung gestellt.

Das Paderborner Familienunternehmen Calsitherm und die Bremer Redstone GmbH gehen in Zukunft gemeinsame Wege.

Redstone, der Spezialist für Schimmelpilzsanierung und Innendämmlösungen, vertreibt ab Herbst 2019 exklusiv die Calsitherm Klimaplatte sowie deren ergänzende Produkte. Die redstone GmbH firmiert als redstone GmbH & Co. KG.

Calsitherm gibt den Vertrieb für den Baustoff- und Farbenhandel an Redstone und beschäftigt sich zukünftig ausschließlich mit der Herstellung von Calciumsilikat-Produkten am Standort Paderborn. Es ist geplant, die Produktion weiter auszubauen, um die Kapazitäten zu erweitern und den hohen Qualitätsstandard nochmals zu verbessern.

Hier geht es zur Pressemitteilung von Calsitherm. 

Der gemeinsame Referentenentwurf von BMWi und BMI für das Gesetz zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude, mit dem das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) beschlossen werden soll, wurde den Verbänden Ende Mai 2019 zugesandt, verbunden mit der Bitte um Kenntnis- und ggf. Stellungnahme.

Der vorliegende Referentenentwurf führt das Energieeinsparungsgesetz, die Energieeinsparverordnung und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz im neuen GEG ohne wesentliche materielle Änderungen zusammen. Der Gesetzentwurf befand sich zum Zeitpunkt des Versandes an die Verbände noch in der Ressortabstimmung; Änderungen konnten daher noch berücksichtigt werden. Verbindliche Anforderungen für innen gedämmte Außenwände waren im Entwurf nach wie vor jedoch nicht formuliert.

Der FVID hat daher Vorschläge zur Anpassung des Gesetzesentwurfs, insbesondere hinsichtlich der Thematik "Innendämmung", schriftlich per Email an die beiden Ministerien gesandt. Hier geht es zur Stellungnahme des FVID.

Bei Innendämmungen massiver Außenwände erfolgt der Nachweis des Feuchteschutzes auf Basis der anerkannten Regeln der Technik nach WTA-Merkblatt 6-4 (Innendämmung nach WTA I - Planungsleitfaden). Bei der Erarbeitung dieses Nachweisverfahrens wurden zahlreiche Randbedingungen definiert, bei denen Innendämmungen ohne individuellen hygrothermischen Nachweis geplant, dimensioniert und eingebaut werden können. In diesen Fällen kann ein Bemessungsdiagramm des WTA-Merkblattes verwendet werden.

Das vom Fachverband Innendämmung e.V. (FVID) in Zusammenarbeit mit ZUB Systems GmbH Kassel entwickelte Software-Tool dient als Bewertungshilfe zur schrittweisen Bemessung und Nachweisführung von Innendämmsystemaufbauten mit entsprechender Dokumentation der Randbedingungen und der ermittelten Kennwerte nach WTA-Merkblatt 6- 4. Dementsprechend sollte es ausschließlich von bauphysikalisch erfahrenen Anwenderinnen und Anwendern genutzt werden. Die Kenntnis des WTA-Merkblattes 6-4 wird unbedingt vorausgesetzt.

Die FVID-Bewertungshilfe kann kostenlos hier heruntergeladen werden. Während und nach der Installation erfolgt ein Hinweis auf Haftungsausschluss bei Anwendung des Programms, der für die weitere Benutzung bestätigt werden muss. Vor der ersten Anwendung wird dringend empfohlen, das unter dem Buch-Zeichen in der Kopfzeile des Programmbildschirms abrufbare Handbuch (PDF-Datei) genau durchzulesen. Darin sind alle Schritte zum Arbeiten mit der FVID-Bewertungshilfe ausführlich erläutert.

Der FVID bietet auch in 2019 und 2020 ein mehrtägiges Seminar an, in dem das notwendige Know-how zum Themenbereich Innendämmung vermittelt wird. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele wird dies ausführlich erläutert. Der Lehrplan basiert auf einem Curriculum, das sich an den Inhalten des Praxishandbuches Innendämmung orientiert. Insofern ist der hier gelehrte Inhalt zum Thema Innendämmung nahezu einzigartig ist – sowohl im Umfang als auch in der Intensität! Wer sich im Wachstumsmarkt Innendämmung qualifizieren will, erhält so eine fundierte und am Markt anerkannte Sachkunde Innendämmung.

Das Seminar richtet sich an Verarbeiter/Fachkräfte/Handwerker von Fachunternehmen aus den Bereichen Maler, Tapezierer, Innenausbau, Zimmerer, Schreiner, Maurer, Stuckateure, Putzer und Trockenbau, Architekten, Planer, Ingenieure, Sachverständige und Energieberater sowie Fachleute aus öffentlichen Verwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften, Baustoffgroß- und -fachhandel, Immobilienbewerter und Verkehrswertermittler. * Als Voraussetzung zur Anmeldung werden praktische Erfahrungen auf dem Bau und/oder im Umgang mit Bauprodukten für die energetische Sanierung erwartet!

Detaillierte Seminarinformationen (Datum, Ort, Kosten) finden Sie in der Veranstaltungsliste des FVID oder im Seminarflyer. Der FVID e.V. freut sich auf Ihre Anmeldung. Nutzen Sie die einmalige Chance. Weitere Veranstaltungstermine in Kooperation mit anderen Institutionen, z.B. DEN e.V., sind in Vorbereitung.

* M/W / D

Endlich ist sie da – die neue FVID-Fachtextserie, in der bestimmte Einzelthemen behandelt und auf der FVID Internetseite veröffentlicht werden! 

Aktuelle und interessante Themen und Fragestellungen zum Thema „Innendämmung“ entlang der gesamten Wertschöpfungskette sollen aufgegriffen und in jeweils fundierten FVID-Stellungnahmen betrachtet werden. Damit soll auch eine einheitliche FVID-interne Position erarbeitet und nachvollziehbar dargestellt werden. Diese wird auf der FVID-Homepage nachlesbar und für alle interessierten Fachleuten in ihrer täglichen Arbeit verwendbar sein.

Seminarinhalte
Wer sich im Wachstumsmarkt Innendämmung qualifizieren will, benötigt eine fundierte und am Markt anerkannte Sachkunde Innendämmung. Dazu bietet der FVID ein 3-Tages-Seminar an, in dem das notwendige Know-how zum Themenbereich Innendämmung vermittelt wird. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele wird dies ausführlich erläutert. Der Lehrplan basiert auf einem Curriculum, das sich an den Inhalten des Praxishandbuches Innendämmung orientiert. Insofern ist der hier gelehrte Inhalt zum Thema Innendämmung nahezu einzigartig ist - sowohl im Umfang als auch in der Intensität!

Am 30. November 2017 fand im Congress Centrum Weimar der 7. Sachverständigentag der WTA-D zum Themenbereich „Sanieren nach Norm - Sanierung als Regelfall?“ statt.

Flyer Fachverband Innendämmung

Wir über uns

Innendämmungen sind ein komplexes Thema und erfordern spezifisches Fachwissen, das kontinuierlich angepasst werden muss. Der Fachverband Innendämmung e.V. (FVID) will Inhalte, Wege und Lösungen zur Planung, Ausführung und Nutzung innen gedämmter Gebäude entwickeln und fördern. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern setzen wir uns für die ganzheitliche Betrachtung von Innendämmsystemen ein und können so Entwicklungen und Ergebnisse erreichen, die so nicht zu erzielen sind.

Auf der Basis der Güte- und Prüfbestimmungen des RAL-Gütezeichens Nr. 964 „Innendämmung“ wurde ein Konzept entwickelt und realisiert, das die Qualifizierung ausführender Fachunternehmen zum Einbau RAL-zertifizierter Innendämmungen vorsieht.

Greenacademy

Am 15.09.2016 hat Dipl.-Ing. Tobias Steiner vom FVID-Mitglied IBO (Österreichisches Institut für Bauen und Ökologie GmbH, Wien) in der Zeit von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr ein erstes Webinar zum Thema Innendämmung durchgeführt. Das Webinar wurde per Video aufgenommen und als Nachschau online gestellt.

Der FVID wirkt bei verschiedenen Forschungsprojekten mit und engagiert sich auch auf dem internationalen Parkett, bei dem europäischen Forschungsprojekt RIBuild (Robust Internal Thermal Insulation of Historic Buildings) als so genannter Netzwerkpartner.

Auf der Basis der Güte- und Prüfbestimmungen des RAL-Gütezeichens Nr. 964 „Innendämmung“ wurde ein Konzept entwickelt und realisiert, welches die Qualifizierung ausführender Fachunternehmen zum Einbau RAL-zertifizierter Innendämmungen vorsieht.

Praxishandbuch Innendämmung

Das neue Praxishandbuch Innendämmung des FVID e. V. ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, unberechtigte Ängste vor Innendämmungen zu nehmen bzw. fachgerechte Ausführungen zu ermöglichen. In diesem ersten umfassenden Druckwerk wird die vielfältige Praxis der Innendämmsystemaufbauten unter dem Aspekt der ganzheitlichen Vorgehensweise von A bis Z beleuchtet.

Praktische Hinweise zu Planung, Bemessung und Ausführung von Innendämmungen standen im Mittelpunkt des 1. FVID-Symposiums „Innendämmung in der Praxis“, das in Kooperation mit dem Bauzentrum München am 3. März 2016, von 10.00 bis 18.00 Uhr im Bauzentrum München, Willy-Brandt-Allee 10, (direkt am Messegelände) veranstaltet wurde.

Nach den vom Bundesrat am 11.10.2013 beschlossenen Änderungen zum Entwurf der Bundesregierung für die EnEV 2013 hat die Bundesregierung in der letzten ordentlichen Sitzung des Bundeskabinetts in der laufenden Legislaturperiode am 16.10.2013 die EnEV-Novelle verabschiedet.