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Bauabfall-Verwertungsquote erneut bei 90 Prozent

Auch im Jahr 2016 wurden in Deutschland annähernd 90 Prozent der mineralischen Bauabfälle verwertet.
Das berichten u.a. das Nachrichtenportal für die Baustoff-Branche „BaustoffMarkt“ und der Europäische Wirtschaftsdienst GmbH „EUWID“ nachdem die Initiative Kreislaufwirtschaft Bau den inzwischen elften Monitoring-Bericht "Mineralische Bauabfälle" Ende Januar 2019 in Berlin an Gunther Adler, Staatssekretär im Bundes-ministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), übergeben hat.
„Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur und die Umsetzung der Energiewende sind zentrale Aufgaben der Bundesregierung, die ohne eine leistungsfähige Baustoff-, Bau- und Entsorgungsbranche nicht zu bewältigen sind. Auch aufgrund der von der Bundesregierung geschaffenen Rahmenbedingungen konnte die Initiative Kreislaufwirtschaft Bau ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben und die europäischen Verwertungsziele bereits heute weit übertreffen", erklärte BMI-Staatssekretär Gunther Adler.

Der Bericht basiert auf den amtlichen Daten des Jahres 2016 und enthält auch eine Übersicht über die Entwicklung der mineralischen Bauabfallströme in den vergangenen 22 Jahren.
Die in der Initiative organisierten Verbände der Bau- und Recyclingwirtschaft kündigten an, auch zukünftig die Verwertung mineralischer Abfälle auf höchstem Niveau sicherstellen zu wollen. Allerdings seien dafür Rahmenbedingungen erforderlich, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Boden- und Grundwasserschutz einerseits und der auf Ressourceneffizienz ausgerichteten Kreislaufwirtschaft andererseits gewährleisteten.

„Der Baustoffkreislauf gilt als fast geschlossen“, stellt Michael Basten, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Baustoffe – Steine und Erden dazu fest. Das entlaste Deponien und schone Primär-Rohstoffe. Mineralische Bauabfälle werden heute nahezu vollständig verwertet und im Stoffkreislauf gehalten. Michael Basten dokumentiert dies mit Zahlen aus dem Jahr 2016: „Von den rund 215 Millionen Tonnen mineralischer Bauabfälle wurden etwa 193 Millionen Tonnen einer umweltverträglichen Verwertung zugeführt, das entspricht rund 90 Prozent. Die Verwertungsquote von insgesamt 95 Prozent bei den Fraktionen ohne Bodenaushub verdeutlicht, dass der Baustoffkreislauf fast vollständig geschlossen werden konnte".

Die im Beitrag dargestellten Zahlen und Stellungnahmen sind der Pressemitteilung der Initiative Kreislaufwirtschaft Bau vom 21. Januar 2019 http://www.kreislaufwirtschaft- bau.de/Arge/PM_21_01_2019.pdf, dem Nachrichtenportal für die Baustoff-Branche „BaustoffMarkt“ und dem Europäische Wirtschaftsdienst GmbH „EUWID“ entnommen.

Der 11. Monitoring-Bericht „Mineralische Bauabfälle, Monitoring 2016“ steht kostenlos im Internet unter www.kreislaufwirtschaft-bau.de zur Verfügung.