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 „Wesentlich mehr Fördergeld für Gebäudesanierung erforderlich“

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW, der Deutsche Mieterbund und der Deutsche Verband für Wohnungswesen Städtebau und Raumordnung haben sich in einer einmaligen Initiative zusammengeschlossen und fordern eine massive Ausweitung öffentlicher Unterstützungsleistungen für die energetische Gebäudesanierung. Anders seien die Klimaziele im vermieteten Gebäudebestand weder sozialverträglich noch wirtschaftlich zu erreichen.
Bei konservativen Annahmen seien allein für die vermieteten Wohnungen in Deutschland jährlich mindestens 6 Mrd. Euro Unterstützung nötig, wenn die Klimaziele im Gebäudebereich erreicht werden sollen. Für Wohngebäude insgesamt würden pro Jahr sogar mindestens 14 Mrd. Euro benötigt – je nach Eigentümergruppe als Zuschüsse oder Steuererleichterungen. Das haben Berechnungen auf Grundlage der dena-Leitstudie „Integrierte Energiewende“ und der BDI-Studie „Klimapfade für Deutschland“ ergeben.

Mit einer KfW-Förderung für energieeffizientes Sanieren.

Als Haus- und Wohnungseigentümer profitieren Sie nicht nur von den besonders günstigen Konditionen der KfW-Förderprodukte. Mit einer dauerhaften Energieeinsparung belohnen Sie sich selbst: Allein die Dämmung der Fassade verringert den Energiebedarf um bis zu 21 %, die des Hausdachs um bis zu 14 %.
Im Folgenden sind die Anforderungen an die Wärmedurchgangskoeffzienten (U-Werte) von Außenwänden exemplarisch zusammengestellt, wenn eine Förderung als Einzelmaßnahme angestrebt wird:

Sanierungsmaßnahme Bauteil Maximaler U-Wert in W(m2•K)
Wärmedämmung von Wänden Außenwand 0,20
Wärmedämmung von Wänden  Außenwände von Baudenkmälern und erhaltenswerter Bausubstanz 0,45 
Wärmedämmung von Wänden  Innendämmung bei Fachwerkaußenwänden sowie Erneuerung der Ausfachungen 0,65 

 

Mit den heute angebotenen Innendämmsystemen können mindestens alle o. g. Anforderungen an die nachträgliche Wärmedämmung von Außenwänden erfüllt werden.

Die KfW fördert gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowohl einzelne Sanierungsmaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz als auch die energetische Komplettsanierung Ihrer Immobilie und bietet hierzu eine Vielzahl an verschiedenen Förderprogrammen für Privatpersonen an.

In 6 Schritten zur energieeffizienten Immobilie

Schritt 1: Ersten Vor-Ort-Check durchführen lassen

Schritt 2: Ganzheitliche Energieberatung beauftragen z.B. bei Energieberater*innen des Kooperationspartners DEN e.V.

Schritt 3: Passende Fördermöglichkeiten finden

Schritt 4: Förderung beantragen beim Finanzierungspartner, z.B. Hausbank

Schritt 5: Sanierung starten baubegleitender Qualitätskontrolle durch erfahrene Energieberater*innen (siehe Schritt 2)

Schritt 6: Bestätigung nach Durchführung ausstellen lassen und beim Finanzierungspartner fristgerecht einreichen

Nutzen Sie für Ihre Planungen auch den Sanierungskonfigurator.

Zur Unterstützung bei der Bewertung der energetischen Qualität eines Gebäudes wurde der Sanierungskonfigurator vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) entwickelt.
Er hilft bei der Planung, welche Sanierungsmaßnahmen sich individuell rechnen würden.

Weiterführende Informationen zum Thema energieeffizientes Sanieren der KfW nachzulesen unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Energetische- Sanierung/Der-Weg-zu-Ihrem-KfW-Effizienzhaus/